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Eishockey ist diejenige Sportart


Eishockey ist diejenige Sportart, die auch Nicht-Fans meistens mit Kanada in Verbindung bringen. Nicht umsonst, denn das Land gilt schließlich als die Eishockey-Nation schlechthin. Vor allem das Männerteam kann unglaubliche Erfolge nachweisen: insgesamt wurde die Mannschaft 26 x Weltmeister – und liegt damit natürlich auf der Weltrangliste an erster Position.

Das deutsche Team kann mit dieser Bilanz nicht ganz mithalten; sowieso ist Eishockey als bundesweiter Ligasport in Deutschland noch populärer als die Nationalmannschaft.

Diese hat in den letzten Weltmeisterschaften ab und zu noch einen Platz in den Top 10 ergattert (wie zuletzt bei der WM 2016 Platz 7), schlitterte jedoch auch öfter darüber hinaus (zum Beispiel bei der WM 2014 mit Platz 14).

Wie schon angedeutet, ist deutschlandweit eher die Deutsche Eishockey Liga (DEL) von Relevanz für viele Fans. Bundesweit gibt es Teams, die einen Platz in dieser Profiliga haben und jährlich neu versuchen, die Deutsche Meisterschaft zu erringen. Rekordverdächtige 7-mal haben die Eisbären Berlin dies geschafft.

Das Besondere an den Eishockey-Teams sind die spannenden Clubnamen, die entweder – aber seltener – Sponsorennamen tragen, oder aber ein typisches Tier als Logo und Name besitzen. In der kommenden Saison wird es also wild auf dem Eis, denn unter anderem kämpfen dann Adler, Haie, Eisbären, Pinguine, Panther, Hähne, Grizzlys und Tiger um den Titel. Verteilt sind diese Mannschaften auf ganz Deutschland.

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Dennoch gibt es insgesamt weniger Teams als in anderen Sportarten. Dies mag natürlich auch damit zusammenhängen, dass für Eishockey eine entsprechende Eishalle vorhanden und verfügbar sein muss. Fußballplätze und Arenen gibt es wie Sand am Meer, doch Eishallen müssen sich erst einmal lohnen. Durch diese Tatsache bedingt, haben es aber einige Städte in die Eishockey-Ligen geschafft, die sonst nicht für Sportteams bekannt sind, wie zum Beispiel Schwenningen, Iserlohn, Mannheim, Krefeld oder Ingolstadt.

In den Medien spielen die Eishockey-Matches zu Play-Off-Zeiten schon mal eine Rolle, doch internationale Turniere oder Spiele werden, wie auch andere Sportarten, von Fußball-Berichterstattungen überstrahlt. Dabei hat Eishockey doch alles, was man sich wünschen kann!

Ein Spiel zu besuchen, ist eine spannende Angelegenheit. Es wird nie langweilig, da die Begegnungen sich durch schnelle Geschwindigkeit und Reaktion auszeichnen. Zudem sind Kraft, Wendigkeit und Geschicklichkeit auf den Kufen gefragt.

Nicht zu vergessen, dass man als Eishockey-Spieler nicht zimperlich sein darf und einiges einstecken muss. Oft geht es hoch her, vor allem, wenn die Play-Off Qualifikationen stattfinden, bei denen es darum geht, sich für den Kampf um die Meisterschaft zu qualifizieren – eine der wichtigsten Phasen in der DEL-Saison.

Während dieser Play-Off-Runden treffen zwei Mannschaften immer in mehreren Spielen aufeinander und versuchen die Mehrheit der Matches zu gewinnen. Besonders bei Heimspielen haben auch schon vermeintliche Underdogs gezeigt, dass sie Favoriten aus dem Rennen kicken können. Dieses System ist unglaublich spannend und spielintensiv – also vor allem für Fans des Sports ein wahres Fest.

Bekannte Spieler, die auch in Übersee Karriere machten, haben ihren Weg in deutsche Teams gefunden, wohingegen auch andersrum schon deutsche Spieler es geschafft haben, sich einen Platz in den absoluten Top-Teams der Welt zu sichern.

Wer Eishockey bis jetzt noch nicht für sich entdeckt hat, für den wird es absolut Zeit, sich diesem aufregenden Sport zu widmen und zu erfahren, wie heiß der Tanz auf dem Eis ablaufen kann.

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